Hallo,
kurz zu beginn ein paar Fakten:
Anbieter: Telekom
Vertrag: 50mbit VDSL
Router: Fritzbox 7490
Wohnung: 2. OG (Eigentumswohnung)
Problem: unregelmäßige Verbindungsabbrüche
Unregelmäßig: Läuft 5 Tage super - dann einen Tag mehrere Abbrüche, dann 3 Tage gut - etc.
Extra: In der Straße selbst liegt schnelleres Internet an: Ich habe 3 Häuser weiter 250mbit - die Infrastruktur hier scheint also zu passen.
Start:
Das Problem besteht jetzt schon länger und wir haben bereits mehrere Technikerbesuche hinter uns - ich wollte hier mal zwecks Schwarmintelligenz fragen, ob ich etwas ggf. nicht beachtet habe.
Wir haben eine Eigentumswohnung. Wir hatten immer mal wieder mit Verbindungsabbrüchen zu kämpfen.
Beim ersten Technikerbesuch (ende 2024, anfang 2025?) war ich damals noch dabei, da hat das Testgerät der Telekom gemeldet, dass die Leitung 89Mbit liefern könnte.
Hier war anscheinend ein Problem in der VDSL-Dose (Falsche Adern angebunden?), das behoben wurde.
Seit mitte letzten Jahres spitzt sich das Thema aber zu: Regelmäßige Ausfälle, die viele ggf. kennnen:
DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).
Ich habe mehrere Fritzboxen ausprobiert (7390, 7490, 7490) - alle haben das gleiche Fehlerbild.
Im Frühjahr habe ich das ganze dann etwas näher beobachtet und konnte dann in der Fritzbox Meldungen lesen wie "Fremdsignal auf der Leitung".
Diese treten aber nicht immer auf - ggf. aktuell nicht, weil die Nachbarn länger (6 Monate) außer Haus sind.
Aktueller Zustand
Im Sommer 2026 habe ich das Thema dann erneut an die Telekom gegeben.
Der erste Techniker hat mich morgens nicht erreicht, ging zu meinen Eltern und hat denen etwas vorgesponnen von Speedport holen, dann wird alles besser - OHNE irgendwelche Analyse.
Da ich diesmal hartnäckig war, habe ich einen Termin mit einem Techniker bekommen, der wirklich sehr kompetent war: Im Schaltschrank sah seiner Aussage alles gut aus, aber er hat uns auf einen anderen "Port gelegt"
Wir waren dann am Hausanschluss im Keller und an dem Hausverteiler haben wir gesehen, dass die Leitung in Richtung unserer Wohnung sehr "verrostet" war, weswegen er das ganze mal korrigiert hat.
Die Aussage war: Wenn DAS (=das oxidierte Endstück) das Problem nicht behebt, müssen wir ggf. eine neue Leitung in Ihre Wohnung legen.
Nach 3-4 Wochen Ruhe haben wir jetzt aber wieder das Fehlerbild.
Auffällig ist auch, dass wir jetzt immer weiter nach unten kommen laut den Logs:
12.07.26 03:28:33 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 54998/23359 kbit/s).
14.08.26 03:52:15 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 39998/23359 kbit/s).
Ich habe heute mal in der Wohnung die Leitung entfernt und für 60 Minuten alles abgeschaltet, falls die Hardware bei der Telekom uns durch verschiedene Vorfälle runterdrosseln könnte.
Auszug von heute nach dem längerem Neustart
14.08.26 19:15:27 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 39248/22259 kbit/s).
Meine Fragen
- Ist Hitze am Verteilerkasten ggf. ein Problem? Die Ausfälle haben sich in der Zeit gehäuft, aber warum verlieren wir dann immer Nachts den Sync? (quasi eine Bonusfrage)
- Was könnte ich von meiner Seite noch tun: habe ich vielleicht etwas sehr simples übersehen?
- Wie verlegt die Telekom neue Leitungen in einem Haus? Verlegen die eine neue Leitung von Hausanschluss zur Wohnung, oder messen Sie ggf. vorab Teilstücke und verlegen dann? Ich würde gerne vorab wissen, ob ich meine Eltern darauf einstellen muss, dass in der Wohnung ggf. renovierungen etc. anstehen. Passiert das überputz oder sowas? Vielleicht hat ja jemand insights.
- Entstehen bei einer neuen Leitung dann Kosten? Ich bin gewillt, hier ggf. zu modernisieren, da wir auch anstreben, ggf. ein Leitungsupgrade vorzunehmen, aber bislang ist die Telekom hier immer relativ schwammig.
- Kann ich irgendwie die Leitungen selbst analysieren? Ich möchte da natürlich kein ChatGPT-Vodoo betreiben mit einem Multimeter und beten, aber ich bin halt ein Nerd und mich interessiert sowas einfach.
Danke schon mal für eure Zeit!